Wir sind zuckerfrei!

Wir sind zuckerfreiAus Überzeugung sagen wir: „Guter Geschmack braucht keinen Zucker“. Mit dieser Einstellung produziert Sulá seit vielen Jahren ein breites Sortiment an zuckerfreien Produkten. Wichtig ist dabei für uns, dass das zuckerfreie Bonbon einem zuckerhaltigen Produkt um nichts nachsteht. Wir gehen sogar weiter! Unsere Bonbons überzeugen Sie mit ausgezeichnetem Geschmack und besten Zutaten. Ganz nebenbei sind sie zuckerfrei, haben wenig Kalorien und unterstützen eine gesunde Lebensweise.

Aber was genau wird eigentlich als zuckerfrei bezeichnet?

Der Gesetzgeber definiert für Europa eine Höchstgrenze von 0,5g Zucker pro 100g des Enderzeugnisses. Paradox erscheint dabei, dass ein zuckerfreies Produkt überhaupt Zucker enthalten darf. Zucker taucht in Rohstoffen in vielen verschiedenen Formen auf. Manchmal ist es der köstlich schmeckende Fruchtsaft, der natürlich Fruchtzucker mitbringt, oder die cremige Sahne, die Milchzucker enthält. In einigen unserer Produkte ist tatsächlich gar kein Zucker vorhanden. In den Fällen, in denen beispielsweise Fruchtsaft oder Sahne eine wichtige Zutat für den Geschmack sind, bleibt ein kleiner Rest an Zucker im Produkt, der in jedem Fall unter 0,5g Zucker / 100g des Produktes liegt.

Wie ist ein Bonbon überhaupt zuckerfrei möglich?

Für zuckerfreie Produkte stehen verschiedene Zuckeraustauschstoffe und Süßungsmittel zur Verfügung.

Zuckeraustauschstoffe

Die Zuckeraustauschstoffe werden bei der Bonbonproduktion verwendet, um dem Bonbon überhaupt eine Masse zu verleihen. Wir bezeichnen dies als „Körper“ des Bonbons. Sulá verwendet dabei überwiegend Isomalt oder Sorbit, da diese natürlichen Ursprungs sind. Isomalt ist ein extrahierter Stoff aus der Zuckerrübe und Sorbit stammt aus der Maispflanze. Das Bonbon besteht aus ca. 90% dieses Zuckeraustauschstoffes. Isomalt ist geschmacklich eher neutral, während die erfrischende und kühlende Wirkung von Sorbit häufig bei Hustenbonbons gewünscht ist. Da Isomalt und auch Sorbit nur eine Süßkraft von etwa 50% im Vergleich zu Zucker aufweisen, verwenden wir Süßungsmittel, um den typischen Geschmack der „Süßigkeiten“ abzurunden.

Süßungsmittel

Für uns ist dabei Sucralose häufig das Süßungsmittel der ersten Wahl. Sucralose kann aufgrund der großen Süßkraft in sehr kleinen Mengen eindosiert werden und gibt unseren Bonbons eine Süße, die den Geschmack anderer Rohstoffe (beispielsweise Fruchtsäfte) nicht verfälscht. Sucralose hat zudem einen natürlichen Ursprung. Die Zuckerrübe ist die Quelle für das Süßungsmittel Sucralose. Weitere Süßungsmittel wie beispielsweise Stevia finden in unseren Produkten immer dann eine Anwendung, wenn wir von dem Nutzen in Verbindung mit dem Geschmack vollständig überzeugt sind. Aspartam und Acesulfam-K vermeiden wir weitestgehend in unserer Produktion. Der Konsument erkennt den Einsatz der Zuckeraustauschstoffe/Süßungsmittel durch die Angaben in der Zutatenliste sowie an der Angabe der mehrwertigen Alkohole, die auch Polyole genannt werden, in der Nährwerttabelle.

Mehrwertige Alkohole/Polyole

Mehrwertige Alkohole/Polyole

Es handelt sich nicht um den Alkohol als Getränk im herkömmlichen Sinne. Im Produkt ist natürlich keinerlei „Alkohol“ (Ethanol) wie in Spirituosen enthalten. Die chemische Zusammensetzung der mehrwertigen Alkohle (=Polyole) führt dazu, dass diese in die Gruppe der Alkohole eingeordnet werden. Die nützliche Eigenschaft der Polyole ist die geringere Kalorienzahl. Unsere zuckerfreien Produkte punkten damit durch die Eignung für Diabetiker und die Zahnfreundlichkeit.

Laxierende Wirkung

Viele positive Eigenschaften sprechen dafür, unsere zuckerfreien Bonbons zu verzehren. Wie so oft ist der angemessene Verzehr eines Produktes wichtig. Unsere zuckerfreie Bonbonvielfalt trägt deshalb immer den Hinweis, dass ein zu großer Konsum zu einer laxierenden, d. h. abführenden Wirkung, führen kann. Polyole haben in großen Mengen immer die Eigenschaft, abführend zu wirken, da unser Körper diese Rohstoffe nicht im Stoffwechsel verwerten kann. Süßungsmittel binden dabei immer Flüssigkeit im Körper. Ein Schwellenwert für die verzehrbare Menge kann leider nie gegeben werden, da die Aufnahmemenge von vielen Faktoren wie z. B. Gewicht abhängig ist.